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Sehenswert und schnell erreichbar

Zur Weihnachtszeit beherbergt die Altheimer Kirche St. Michael ein Fatschenkind, eine Darstellung des liegenden Jesuskindes, welches bis auf das Köpfchen in kostbaren Stoffe mit Stickereinen und Spitzen eingewickelt ist. Das Wort Fatschen kommt aus dem Lateinischen (fascia) und bedeutet Binde, Windel. Derartige Darstellungen von eingebundenen Jesuskindern sind älter als die Krippen. Das Altheimer Fatschenkind stammt aus der Zeit um 1860 bis 1880. Höchstwahrscheinlich kam es bei der Umgestaltung des Kircheninnern im neuromanischen und neugotischen Stil in die Kirche. Es war lange Zeit verschollen und wurde zu Weihnachten 2003 wieder restauriert einschließlich des hölzernen Schreines, in dem es aufbewahrt wurde.

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